Richten

Wenn ein Werkstück verzogen, verworfen oder verbogen ist und gerichtet werden muss, ist das Flammrichten eine schnelle und schonende Variante, um das deformierte Werkstück wieder in Form zu bringen. 

Verfahren

Beim Flammrichten wird eine Autogenflamme auf die zu kürzende Stelle gerichtet. Durch die hitzebedingte, örtlich begrenzte Ausdehnung kommt es zu einer Stauchung des Materials. Während des Abkühlens an der Umgebungsluft schrumpft die wärmebehandelte Stelle – das Material verkürzt sich und die Verformung ist somit beseitigt.

Je nach Werkstoff wird eine neutrale, sauerstoff- oder acetylenüberschüssige Flamme benötigt. Leichtmetalle erfordern Temperaturen zwischen 150°C und 450°C, Schwermetalle hingegen Temperaturen zwischen 550°C und 700°C.

Anwendungsbereiche

Das Flammrichten wird unter anderem im Stahlbau, Schiffbau, Behälterbau, Maschinenbau und Fahrzeugbau verwendet.

Verwendetes Schweißschutzgas

Für das Richten werden wie bei sämtlichen anderen Autogenverfahren Acetylen (≥99,5%) sowie Sauerstoff (≥99,5%) verwendet.

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