MAG Schweißen

MAG Schweißen steht für “Metallschweißen mit Aktiven Gasen”. Hierfür werden Gasgemische aus Argon, Kohlendioxid und/oder Sauerstoff verwendet. Es zeichnet sich durch eine hohe Produktivität und Wirtschaftlichkeit aus und ist daher eines der am weitesten verbreiteten Fügeverfahren.

Schweißverfahren

Zwischen Elektrode und Werkstück wird durch Kurzschluss ein Lichtbogen erzeugt. Die daraus resultierende Wärme bringt die aufgespulte Drahtelektrode zum Abschmelzen, wodurch eine solide Schweißnaht zwischen den beiden Werkstücken entsteht. Die abschmelzende Drahtelektrode wird mit einem Motor automatisch nachgeschoben und mithilfe des Kontaktrohrs direkt an die Schweißstelle geführt. Das aktive Schutzgas umströmt den Lichtbogen und schützt so das Schmelzbad vor atmosphärischen Einflüssen. 

Vorteile von MAG Schweissen

  • hohe Verfahrenssicherheit
  • hohe Abschmelzleistung
  • sehr gute metallurgische Gütekennwerte
  • geringe Schlackenbildung
  • reduzierte Spritzerbildung

Nachteile von MAG Schweissen

  • Schweißnaht sollte sauber und von Rost befreit sein
Grafische Darstellung des MAG Schweißprozesses.
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Anwendungsbereiche

Unlegierte und niedrig legierte Stähle sowie warmfeste Stähle.

MAG Schweißen ist unter Anderem für Schweißarbeiten wie beispielsweise in der Automobilindustrie, im Schiffsbau, Maschinenbau sowie zur Herstellung von Rohren und Behältern geeignet.

Verwendetes Schweißschutzgas

Argon-CO2-Gemisch mit ideal 82% Argon und 18% CO2-Anteil.

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