WIG-Schweissen

WIG Schweißen steht für “Wolfram-Inert-Gas Schweißen”, einer Form des Lichtbogenschweißens bei der eine Wolframelektrode zum Einsatz kommt. Im englischen Sprachraum bezieht man sich auf dasselbe Schweißverfahren mit der Bezeichnung ‘TIG’ (von Englisch: “Tungsten-Inert-Gas”).

WIG Schweißen ist zwar langsamer als das MIG / MAG Schweißen, bringt aber besonders schöne und feine Schweißnähte hervor. Es kommt daher immer dann zum Einsatz, wenn ein besonderer Anspruch auf die Güte und die Beschaffenheit der Schweißnaht besteht.

Schweißverfahren

Beim WIG Schweißen brennt der Lichtbogen zwischen der nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück. Da die Elektrode selbst nicht abschmilzt wird manuell ein Zusatzwerkstoff in Form eines Schweißstabs oder eines Schweißdrahts zugeführt, der im Schmelzbad die Schweißnaht bildet. Ein in der Regel inertes Gas umgibt die Elektrode sowie das Schmelzbad des Werkstoffes und schützt die Schweißstelle vor atmosphärischen Einflüssen.

Der WIG-Schweiss-Prozess illustriert.

Vorteile

  • hohe Verfahrenssicherheit
  • sehr gute Schweißnahtqualität
  • Einbrandverhalten und Schweißgeschwindigkeit durch Gaszusammensetzung steuerbar
  • Schweißen aller Metalle möglich
  • Keine Schlackenbildung

Nachteile

  • Geringerer Automatisierungsgrad

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Anwendungsbereiche

Geeignet für alle schweißbaren Werkstoffe, jedoch insbesondere für legierte Stähle und Leichtmetalle.

Verwendetes Schweißschutzgas

Argon mit Reinheitsgrad von 99,996%, bzw. idealerweise 99,998%

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